Innerer Burghof 1, A-1010 Wien
täglich 10:00 - 18:00 Uhr
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Öffnungszeiten an den Feiertagen
24. Dezember 10-16 Uhr
25. Dezember 10-18 Uhr
26. Dezember 10-18 Uhr
31. Dezember 10-18 Uhr
1. Jänner 10-18 Uhr

Geschichte/n aus der Hofburg

Schauplatz der Weltgeschichte


In der Barockzeit wurde die Hofburg zum Schauplatz der Weltgeschichte. Als Bauherren, Mäzene und komponierende Kaiser beeinflussten die Habsburger Musik und bildende Kunst. Als Regenten schrieben sie europäische Geschichte. Nach dem schockierenden Ende des Ersten Weltkrieges und der Monarchie wurde es still in der Hofburg, doch ab 1946 hielt das demokratische Österreich Einzug. Heute finden wieder Empfänge, Bälle, Konzerte und Kongresse statt. Die Hofburg ist ein lebendiger Ort, in dem etwa 5000 Menschen wohnen und arbeiten.

Einzug ins Haus der Habsburger

Familie Querfeld eröffnet das Café Hofburg im Jahr 2004

Mit dem Café Landtmann am Ring führt die Familie Querfeld ein seit 1875 bestehendes legendäres Grand Café, in dem die Tradition der Wiener Kaffeehauskultur mit Liebe gepflegt wird. Die Familie leitet heute mehrere äußerst beliebte Kaffeehäuser in Wien, deren Standorte auch mit Gefühl gewählt wurden. Die Verbundenheit mit österreichischer Geschichte und Kulturgeschichte spielt ebenfalls eine Rolle. Das faszinierende Umfeld der Wiener Hofburg und die wunderschöne Lage im Inneren Burghof, machten die Entscheidung für das Café Hofburg leicht. Seit 2004 hat es sich in einen besonderen, der Hofburg würdigen Ort verwandelt. Eine Wohlfühloase, die im ehemaligen Machtzentrum der Habsburger wirkt, als würde es sie schon Ewigkeiten geben. Weltoffen, gemütlich, Qualität und Genuss für alle Gäste.


Kaiserliche Residenz

Winterresidenz & Regierungssitz bis 1918

Bis 1918 war die Hofburg der Regierungssitz der Habsburger, heute ist sie das politische Zentrum der Republik Österreich. Ausgehend von einer befestigten Burganlage des 13. Jahrhunderts erweiterte jeder Kaiser die Residenz durch neue Trakte und Flügel. Heute umfasst der Komplex 19 Höfe, 18 Trakten und 2.600 Räumen. Rund 5000 Menschen wohnen und arbeiten hier.


Sisi und Franz Joseph I.

Stilikone und erster Diener des Staates

In Anwesenheit der europäischen Hocharistokratie findet am 24. April 1854 in der Augustinerkirche in der Hofburg die glanzvolle Trauung von Elisabeth Amalie Eugenie, Herzogin von Bayern, mit dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. statt.


Franz Joseph I. (1830-1916) hat Verständnis für seine freiheitsliebende Frau und billigt ihre Reisen, auch wenn er sie sehr vermisst. Der seit 1848 regierende Kaiser sieht sich als erster Diener des Staates, Pflichterfüllung hält ihn an seinem Schreibtisch in der Hofburg. Um seine Einsamkeit während ihrer Reisen zu lindern arrangiert Sisi seine Bekanntschaft mit der Schauspielerin Katharina Schratt. Zeitlebens bleiben der Kaiser und seine Frau aber freundschaftlich verbunden und schreiben einander viele Briefe. Die Kaiserin bereist Europa, Kleinasien, Nordafrika und das Osmanische Reich. Kehrt sie an die Hofburg zurück, genießt Franz Joseph ihre Anwesenheit sehr. Als Sisi im September 1898 in Genf einem Attentat zum Opfer fällt, ist ihr Mann tief getroffen. Bis zu seinem Tod im Jahr 1916 ist Franz Joseph, der längst dienende Habsburgerkaiser, ein einsamer Mann in der Hofburg.


„Sisi“ (1837-1898) gilt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit, über ihr Leben wird daher viel berichtet. Die junge Kaiserin gewöhnt sich schwer an ihr neues Leben in Wien. Sie hat Probleme mit dem strengen Hofzeremoniell, versucht zunächst aber, sich zu arrangieren. Das Paar bekommt drei Mädchen und einen Sohn, Kronprinz Rudolph, dessen Erziehung zum Thronfolger ihr jedoch aus der Hand genommen wird. Ab 1860 unternimmt Elisabeth aus gesundheitlichen Gründen alleine erste Reisen nach Madeira und Korfu. Sie gilt als Stilikone, legt viel Wert auf Schönheitspflege, hält Diät, betreibt Sport, sie liest viel und dichtet. Vor allem beginnt Elisabeth viel zu reisen, speziell nach dem Selbstmord Kronprinz Rudolphs im Jahr 1889.