Historisches zum Café Hofburg

Das Kaffeehaus im ersten Haus am Platz

"Wien Haus Nr. 1" gab Kaiser Franz Joseph I. als Wohnadresse bei der Volkszählung im Jahr 1910 an. Damit dokumentierte er, dass die Hofburg das erste Haus in Wien und darüber hinaus in der gesamten, damals über 50 Millionen Einwohner zählenden, Donaumonarchie war.

Kaiser Franz Josephs und Sisis Wohnräume befanden - und befinden sich - im so genannten Reichskanzleitrakt. Dieser Teil der Hofburg wurde im 18. Jahrhundert von den berühmten Barockbaumeistern Lukas von Hildebrandt und Johann Emanuel Fischer von Erlach unter Kaiser Karl VI. errichtet. Seinen Namen verdankt dieser Trakt dem Umstand, dass sich hier bis 1805 die Kanzlei des Heiligen Römischen Reiches befunden hatte. 1806, als das Reich aufgelöst worden war,  ist dieser Teil der Hofburg für den persönlichen Gebrauch der kaiserlichen Familie adaptiert worden. Ab diesem Zeitpunkt waren hier die Wohnräume der Familie Habsburg untergebracht.

Seit März 2004 gibt es im Reichskanzleitrakt - direkt neben dem Eingang zum Sisi-Museum und den kaiserlichen Appartements - das Café Hofburg. Ein wunderschönes Kaffeehaus mit insgesamt 100 Sitzplätzen und 3 Gasträumen. Herrlich ist auch die Terrasse des Kaffeehauses im inneren Burghof. Hier können Sie jeden sonnigen Tag des Jahres genießen, denn die Terrasse ist ganzjährig geöffnet.

Das Café Hofburg ist ein Kaffeehaus der Familie Querfeld, die in Wien auch das Café Landtmann betreibt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man als Gast im Café Hofburg die traditionsreiche Atmosphäre des Café Landtmann wiederfindet: mit aufmerksamen Obern, Wiener Kaffeespezialitäten und exquisiten Wiener Mehlspeisen.

Café Hofburg